besser essen

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besser essen

Im Prinzip, wer abnehmen möchte, muss entweder weniger essen oder sich mehr bewegen… am besten sogar beides. Trotzdem geht die Rechnung oft nicht auf.

In einer ausgewogenen Ernährung gibt es eigentlich weder gute noch schlechte Lebensmittel und auch keine Verbote. Es kommt jedoch auf eine gute Mischung der Lebensmittelgruppen und die jeweils richtige Portionsgrösse an. Eigentlich fast jeder von uns kennt die Lebensmittelpyramide. Du kannst auf einem Blick sofort sehen, wie viel du von jeder Lebensmittelgruppe essen kannst, um sich insgesamt ausgewogen zu ernähren. Acht Lebensmittelgruppen sind auf sechs Ebenen verteilt. Dabei gilt – was weiter unten steht, kann in grösseren Mengen verzehrt werden, und je höher die Ebene, desto geringer werden die Mengen.

Viele deuten den Sport allgemein oder grössere und intensivere Trainingsumfäge als Freifahrtkarte für grosse Portionen und kalorienhaltige Snacks zwischen den Mahlzeiten. Und übrigens auch gesundes Essen kann auf die Hüfte schlagen, wenn man zu viel davon isst!!! Weisst du wie gross eine normale Kohlenhydrateportion (Stärkebeilage) sein sollte?…

Also am Tag sollte man insgesamt 3 Portionen Stärkebeilage essen (wovon 2 Portionen Vollkornqualität sein sollten), die man wie folgt zusammenstellen kann: 45 – 75g Teigwaren / Reis / Polenta (Rohgewicht!!!); 75 – 125g Brot (v.a. Vollkorn); 180 – 300g Kartoffeln; 30 – 40g Frühstückscerealien; 60 – 100g Hülsenfrüchte.

Na, wenn du überlegst – wie viel Pasta kochst du für dich typischerweise? Meine handvoll entsprricht ca. 60g roher Pasta…
Wenn du das nächte Mal Frühstückscerialien isst, schüttle nicht einfach einen Haufen in deine Schüssel! Messe 30 – 40g ab und vergleiche das mit deiner üblichen Portion!

Wenn du abnehmen willst, schaue dir zuerst genau an, was, wie viel und warum du bestimmte Dinge isst. Ein Ernährungstagebuch oder eine App gibt dir einen Überblick darüber. Anschliessend gilt es, einen Kaloriendefizit herzustellen. Um 500g Körperfett pro Woche zu verlieren, solltest du wöchentlich einen Kaloriendefizit von etwa 3500 Kalorien anstreben. Das entspricht 500 Kalorien pro Tag, die man einsparen sollte.

Überall  (Zeitschriften, Internet usw.) kann man immer wieder diverse Sachen über Ernährungsfragen lesen – Wundermittel, Wunderpillen, Kilokiller…. die Liste ist Ellenlang…. Da stellt sich oft die Frage, was soll man glauben?

Rein aus wissenschaftlicher Sicht, ist die Sache einfach – weil es sich nicht um „Glauben“ sondern um nachgewiesenes Wissen geht: die Grundlage der Ernährung bilden einerseits die Makronährstoffe : Kohlenhydrate, Eiweisse und Fette; andererseits Mikronährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe. Auch sekundäre Pflanzenstoffe übernehmen wichtige Funktionen im Körper.

Wie viel davon jeder von uns benötigt hängt von unserem Geschlecht, Alter, Körpergrösse, Muskelmasse, Aktivitäten, Lebensstil etc. ab.

Sei achtsam! Achtsamkeit fängt beim Auswählen an – und dem bewussten Entscheiden, was man isst, wie viel man isst. Nur alleine du bist dafür verantwortlich, was du deinem Körper zuführst. Hat dein Körper was davon – kann er das für die vielen „unsichtbaren“, „unbewusten“ Afufgaben / Prozesse (die er im Hintergrund erledigen muss) verwenden?

Zur Traumfigur fürhen viele Wege. Man kann vieles ausprobieren – aber man muss weniger Kalorien aufnehmen, als man verbraucht. Und wenn du dein Wunschgewicht erreicht hast, kannst du nicht zur alten Energiezufuhr zurückkehren. Das mag einem banal erscheinen, doch es ist wissenschaftlich bewiesen und es wirkt!

 

 

 

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