Motivation

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Motivation

Erfolgreiches Lauftraining beginnt im Kopf

Was bringt einen zum Laufen – oder noch viel wichtiger – was hält einen bei der Stange? Jeder hat da so seine persönliche Motivationsstrategie, die einen dazu bringt, trotz Nieselregen, Kälte, Hitze oder Dunkelheit von der Couch aufzustehen und den inneren Schweinehund zu besiegen. Deine persönlichen Motive sind die entscheidende Triebfeder, um regelmässig zu laufen. Diese können unterschiedlicher Art sein. Wozu läufst du? Was bezweckst du damit? Was möchtest du erreichen?

Bei mir hat es mit 6 Jahren angefangen, als ich bei einem schulischen Sporttag in der ersten Klasse die 80 – Meter – Strecke gewonnen habe und somit das schnellste Mädchen in der Kategorie Mädchen 1. – 3. Klasse wurde. Ich wurde sofort in den schulischen Leichtathletikclub aufgenommen und von da an habe ich immer drei bis vier Mal in der Woche trainiert, habe an vielen verschiedenen Wettkämpfen teilgenommen. Ab da hat der Sport mich immer begleitet und meinen Charakter geprägt. Das gehörte zum Alltag wie Zähneputzen!
In der Jugend habe ich dann aufgehört Leichtathletik intensiv weiter zu trainieren und habe nur für mich Sport gemacht – einfach viele verschiedene Sachen, wozu ich Lust hatte – Aerobik, Fitboxen, Fitness, Body Pump; Yoga, Joggen,Radfahren, Body Art etc.
Nach der Geburt meiner Tochter 2004 habe ich angefangen wieder regelmässig zu joggen. Ich wollte fitter werden. Ich habe drei Jahre lang jeden zweiten Tag um 5 Uhr morgens meine Trainings absolviert – egal was für Wetter es war. Irgendwann hat mir mein Mann eine Garmin Forerunner 305 Uhr geschenkt – ab da wurde alles mit dem Training wieder ernster (wahrscheinlich wurde der alte, in mir schlummernde Wettkampfgeist wieder erweckt). Es hat riesigen Spass gemacht all meine Laufdaten zu sammeln, zu analysieren, die Fortschritte zu sehen und meine weiteren Trainings zu planen. Dann habe ich mich entschlossen an einem Lauf teilzunehmen – der erste war der Kerzerslauf – ja und ab da hat mich wieder das „Sportfieber“ so richtig gepackt, bis heute und ich glaube nicht, dass es so schnell wieder aufhört…

Was denke ich, wenn ich laufe?

Nun das hängt natürlich sehr stark von der Art des jeweiligen Laufs ab. Zehn Kilometer im Wettkampftempo eignen sich nicht wirklich für das Denken – man rennt einfach . Anders ist es bei einem lockeren Dauerlauf oder bei einem langen Lauf – da denke ich oft über Dinge nach, die gelöst werden sollen – sei es geschäftlich oder privat. Es ist auch vorgekommen, dass ich kaum wieder  zu  Hause bin, schnell zu Papier und Stift greife, um all die Ideen oder Lösungsansätze aufzuschreiben. Manchmal stelle ich aber den Kopf auf „stand by Modus“ beim Laufen – ich denke gar nichts… ich laufe einfach und plötzlich merke ich, dass ich schon wieder zu Hause bin…
Manchmal geniesse ich einfach die Natur, das schöne Alpenpanorama, das Rauschen der Aare oder höre während dem Laufen gerne den Kuhglocken am früher Sommermorgen zu, lasse während dem Laufen meine Seele baumeln.

Da ich auch leistungsorientiert laufe, verfolge ich ein klares Ziel – ich trainiere, um besser zu werden oder mich auf einen Wettkampf vorzubereiten, in dem ich mich dann mit anderen messen kann. Vor allem weil es auch mit fortschreitendem Alter noch möglich ist, mit deutlich jüngeren mitzuhalten, da die Ausdauerleistung lange Zeit erhalten bleibt. Es geht mir auch darum, meinen Körper zu erleben, meine eigenen körperlichen Grenzen zu spüren und Reaktionen auf verschiedene Beanspruchungen zu erfahren. Was bedeuten mir meine persönlichen Bestzeiten?  Bin ich stolz auf meine bisher erreichten Zeiten? Ja. Treibt es mich an, das nächste Mal schneller sein zu wollen? Ja.

Vieles spricht fürs Laufen – nebst einer besseren Gesundheit weckt es die Lebensgeister im Nu und fördert das allgemeine Wohlbefinden. Suche dir die besten Motivationsgründe heraus – damit du regelmässig laufen gehst!

  • Kopf & Seele
    Gleichmässige Bewegungen in der freien Natur sind Balsam für Kopf und Seele. Und sie fördern die Kreativität.
  • Energie
    Beim Laufen in der Natur wird der gesamte Körper durchblutet und mit neuem Sauerstoff versorgt.
  • Haltung & Rücken
    Laufen bietet einen Ausgleich zur sitzenden Haltung, in der ein Grossteil der Menschen heute den Tag verbringt.
  • Herz & Muskeln
    Regelmässiges Jogging kräftigt das Herz und senkt Ruhepuls und Blutdruck.
  • Gewicht
    Durch erhöhten Kalorienumsatz entsteht ein Kaloriendefizit, was zu einer Gewichtsreduktion führt.
  • Hormone
    Konstantes Ausdauertraining unterstützt dein hormonelles Gleichgewicht und stimuliert die Biochemie des Körpers.
  • Immunsystem
    Regelmässiges, nicht zu intensives Laufen vermehrt die Abwehrkräfte und stärkt das Immunsystem.

 

 

 

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